Auch die Idee zum HelpCast gibt es schon eine ganze Weile. Hier möchte ich Euch erzählen, wie die Idee zum Tragen gekommen ist und welche Gedanken ich dabei hatte.

Eigentlich müssen wir nur die Türe hinter uns schließen und dann mit offenen Augen durch die Welt gehen. Anstatt zur Bundeswehr zu gehen habe ich mich damals dazu entschlossen, Zivildienst zu leisten. Ich habe 1,5 Jahre bei der Diakonie und der häuslichen Krankenpflege gearbeitet.
An meinem ersten Arbeitstag begleitete ich dann eine Mitarbeiterin bei Ihren Hausbesuchen. Ich glaube es war direkt die erste Wohnung welche ich betrat. Im Wohnzimmer stand neben Couchgarnitur, Schrank und Fernseher außerdem ein Krankenbett. Eine ältere Dame musste jeden Tag des Öfteren besucht und dementsprechend versorgt werden. Ihr Körper wurde gewaschen, das Haar hergerichtet und sie bekam das essen zugereicht.

Ich fand es erschreckend zu erfahren, was hinter all den Wänden der einzelnen Häuser vor sich geht. Wie viel Traurigkeit und Übel allgegenwärtig ist. Diese hilfsbedürftigen Menschen sieht man nicht einfach auf den Straßen. Dort, wo alles in Ordnung zu seien scheint. Sie leben oftmals alleine und zurückgelassen in Ihren Wohnungen. Das Zivildienstjahr hat mich sehr geprägt. Es hat mich des Weiteren mit offenen Augen durch die Welt gehen lassen.

Dies soll nur ein Beispiel dafür sein, dass ich schon vor vielen Jahren sensibilisiert und sehr wachsam wurde.

Die Idee zum HelpCast

Ich habe inzwischen einige Menschen in meinem Leben kennengelernt denen ich geraten habe, sich an Stellen zu wenden, die unterstützen und Hilfe anbieten.
Dieses Thema ist sehr weitreichend und es gibt verschiedenste Arten von Hilfen die angeboten und angenommen werden können. Schaut man sich in den heutigen Tagen die Nachrichten an, so sind es oftmals Humanitäre Stellen die Menschen in der Not helfen. Wie sieht die Hilfe aus, wie gehen die Menschen damit um? Berührt es die eigene Persönlichkeit oder nimmt man mitunter das erlebte mit in den Alltag?

Ich habe Interesse mit Menschen zu sprechen, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen zu helfen. Das können wie in meinem Beispiel zu Anfangs Menschen sein, die Pflegen, oder aber bei Problemen helfen wie Drogen, Alkohol und Gewalt. Organisationen die für das Recht anderer Kämpfen oder sich für Minderheiten einsetzen. Menschen die sich sozial engagieren oder anders gesagt, Rat und Trost sprechen.

In eigener Sache

Falls Sie vielleicht sozial engagiert sind und einer ähnlichen Tätigkeit nachgehen, dann treten Sie mit mir in Kontakt. Ich möchte mich gerne mit Ihnen über Ihre Art der Hilfe unterhalten.

Foto: Reiner Girsch – Street Fotograf; Köln

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